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Wenn der Tag aus der Dunkelheit aufbricht Schön, wie dich das Blau Des Morgens umspült Und die Formen erfühlt In deinem Gesicht Wenn der Tag aus der Dunkelheit aufbricht Schon seh ich genau Die Wimpern am Lid Wie das Licht daran zieht Und dich leise weckt Und dann hast du den Augenblick entdeckt Und aus den Träumen noch schwer Schaust du zu mir her Und murmelst so dies und das Ich weiß nicht, was Und doch: es ist so klar Denn von den Träumen fernher Kommst du mir dann näher Und wir sind uns hier und da Ein wenig nah Und endlich ganz und gar Wenn sich die Haut Im Schaudern berührt Und die Formen erspürt Und unser Gewicht Und der Tag aus der Dunkelheit aufbricht Da ist so vertraut Was mit uns geschieht Bis die Wimpern am Lid Erbeben voll Tau Und wir tauchen hinauf ins Morgenblau Und aus den Träumen befreit Ist so gut und so weit Was da taut in uns hier und jetzt Und uns benetzt So weit, so gut, so wahr Und aus den Räumen befreit Ist unsere Zeit Wir haben sie jetzt und hier In dir und mir Und endlich ganz und gar Text und Musik: Kai Malte Fischer, 2001 |
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