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Vom Tageslicht noch unerkannt Vom Tageslicht noch unerkannt Das durch die Ritzen fällt Umkreise ich als Erdtrabant Schlaftrunken meine Welt Schon bin ich hier, noch bin ich da Bin in mir tief und fern Noch bin ich das, was dort geschah Doch schon verblaßt der Stern Ich spüre, wie mich etwas spürt Und weiß nicht: bin es ich Ich fühle, wie mich etwas führt, ganz nah Heran an sich, an mich Und etwas blickt mich dunkel an Und schaut aus mir heraus Man sieht ihm keine Augen an Doch sieht es sehend aus Sieht aus wie etwas, das mich liebt Ich liebe es - und sei's Wie's ist , daß es uns beide gibt - Wer ist wer - wer weiß Vom Tageslicht noch unerkannt Das durch die Ritzen fällt Bereisen wir das Niemandsland Zwischen Welt und Welt Text und Musik: Kai Malte Fischer, 1997 / 2000 |
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