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Nächtliche Küsten Dein Atmen Steter Ruderschlag Wohin es dich wohl träumen mag Schon tragen die Wogen Weit dich hinaus vor das Land Bilderumwoben Hältst du von fern meine Hand Ein Beben Treibst im Sturm vielleicht Den auch mein Lippenhauch nicht verscheucht Taumeln oder Tosen Das du durchfährst und entfachst Wär doch mein Kosen Küste dir - ohne daß du daran erwachst Schlaf und halt mich fest
Bin selbst nur ein Ufer, das sich überfluten läßt Halt mich fest und schlaf Bin selbst nur ein Federkahn, der endlich stranden darf Ich schwanke Mit der Windgewalt Winden sich Anker aus ihrem Halt Bricht die alte Wandung Fluten von Salz und von Sand Tief in der Brandung Brauch ich von fern deine Hand Dein Atmen Steter Ruderschlag Wohin es dich wohl träumen mag Taumeln oder Toben Das wir so einsam durchfahrn Bilderumwoben Bist du der Hafen an meinem Ozean Schlaf und halt mich fest
Bin heut nacht ein Ufer, das sich überfluten läßt Halt mich fest und schlaf Bin heut nacht ein Federkahn, der endlich stranden darf Text und Musik: Kai Malte Fischer, 1996 |
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