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Das Labyrinth Kaum hab ich dich gefunden - schon fehlst du mir Und such ich dich, verlier ich mich darin Und komm ich zu mir, ist es deine Nähe, die ich spür Und zugleich fühle ich, wie fern wir uns doch sind Und komm ich zu mir, kann ich es verstehen: Wir Sind das Ziel und dabei selbst das Labyrinth Du suchst den festen Boden - ich möchte falln Möcht Mondenschein und du die klare Sicht Und fliege ich voraus im Licht, verschwindet dir dein Strahln Dir wachsen Flügel, wenn aus deinem Weg ich flücht Und fliege ich voraus, fühl ich: ich bin dir ganz verfalln Wir sind der Sinn - und finden ihn gemeinsam nicht Mein Warten auf den Wandel treibt Wurzeln aus Ich stehe still unter dem ersten Schnee Und rege mich nicht, wenn auch leiser Frost schon in mir haust Da ist die Hoffnung, daß ich nicht vergeblich steh Ich rege mich nicht, nur im Traum fliege ich dir voraus Sind wir denn mehr noch als die Hochsommeridee Kaum hab ich dich gefunden - schon fehlst du mir Und such ich dich, verlier ich mich darin Und komm ich zu mir, ist es unsre Nähe, die ich spür Und zugleich fühle ich, wie fern wir uns doch sind Und komm ich zu mir, ist es meine Liebe, die ich spür Sind wir nicht mehr noch als nur dieses Labyrinth Text und Musik: Kai Malte Fischer, 1995 |
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