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Fieber Drei Drachen verkrachen Sich in meinem Rachen Und haun sich vergorenen Sud um die Ohren In der Stirn spielt ein Schweinchen Mit stachligen Steinchen Die Augen sind Fenster Von warmen Gespenstern Die schweigen im Chor Mir ein Pochen ins Ohr Und ein Singen ins Mark Und ich werde ein Krake Und es blähn sich zu Luftschiffen Meine acht Hände Ertasten im Kopfkissen Wolkengelände Allein in einer Nebelbank
Auf Stelzen ohne Sicht Eil ich durch Bilderfluten und ich schwank Und fall und fall doch nicht Allein in einem Flammenmeer An Treibeis festgekrallt Sind da nicht Inseln - ist da irgendwer Ist irgendwo ein Halt Das Bett ist ein Teich Und der lebt und ist weich Rosa Luftschiffe hieven Mich durch seine Tiefen Und Kobolde lauschen Dem Blasebalgrauschen Und tanzen im Takt Durch das Traumartefakt Bilden unreine Reime Auf unfeine Träume Zergliedern Gedanken Zu Wirren und Wanken Verweben den Wahn Mit dem Wunsch und dem Wissen Und ziehen ihr Garn Durch den Kopf und das Kissen Allein in einer Nebelbank
Auf Stelzen ohne Sicht Eil ich durch Bilderfluten und ich schwank Und fall und fall doch nicht Allein in einem Flammenmeer An Treibeis festgekrallt Sind da nicht Inseln - ist da irgendwer Ist irgendwo ein Halt Wünsch mir Allein ein Wesen, das mit mir Mit diesem Feuer spielt Daran sich ansteckt - und so tanzen wir In Nebelfell gehüllt Text und Musik: Kai Malte Fischer, 1994 |
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