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Die folgenden Artikel habe ich aus dem Internet kopiert. (25.11.2003 - 15.04.2005) Ich hoffe, dass die Autoren/-innen nichts gegen diese Form der Weiterverbreitung ihrer Erkenntnisse haben. Die zum damaligen Zeitpunkt gültigen Quellenangaben befinden sich unter der jeweiligen Überschrift. Kai Fischer (Kontakt)
Verband für unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) Autorin: Dipl. oec. troph. Anika Kühn/wf Das Geschäft mit dem HimalayasalzQuelle im Internet: http://www.ugb.de/dmlc/n/6/140889/Himalayasalz ist durch das Buch "Wasser und Salz - Urquell des Lebens" von Barbara Hendel und Peter Ferreira in die Schlagzeilen und die Regale von Apotheken, Naturkostläden und Reformhäuser geraten. Das Kristallsalz ist ein natürlich vorkommendes unraffiniertes Steinsalz, das im Laufe von Jahrtausenden durch Verdunstung früherer Meere entstanden ist. Es wird auch unter der Bezeichnung Hunza-Kristallsalz oder Natürliches Kristallsalz angeboten und vor allem über das Internet vertrieben. Das Salz enthält neben Natriumchlorid auch viele unterschiedliche Mineralstoffe. Neben anderen Wirkungen soll es vor allem zur Mineralstoffversorgung des Menschen beitragen, den Körper "entschlacken" und den Kreislauf stärken. Für diese Versprechungen fehlen zum Teil die wissenschaftlichen Belege, zum Teil sind die Behauptungen nicht haltbar. Im Gegensatz zu Kristallsalz wird herkömmliches Speisesalz von den Autoren stark kritisiert. Viele Aussagen zu handelsüblichem Kochsalz sind unzutreffend und wissenschaftlich nicht nachweisbar. Aussage 1: Es ist eine anerkannte Tatsache, dass Natriumchlorid für den menschlichen Körper unerlässlich ist, da es zur Aufrechterhaltung lebensnotwendiger Funktionen dringend benötigt wird. Sowohl Kristallsalz (> 99 %) als auch herkömmliches Kochsalz (> 97 %) bestehen zum größten Teil aus Natriumchlorid. NaCl ist chemisch nicht besonders aggressiv. Es zerfällt
in
wässriger Lösung zu Natrium- und Chloridionen. Circa 80 g
fungieren im
menschlichen Organismus als Basis des Blutes und der
Zellflüssigkeit.
Beide Ionen sorgen in gelöster Form für konstante
Volumenverhältnisse
von Zellen und extrazellulärer Flüssigkeit. Die tägliche
Zufuhr an
Natriumchlorid sollte ca. 2,5 g nicht unterschreiten, um die Verluste
über die Nieren zu kompensieren und die lebensnotwendigen
Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Aussage 2: Pro Tag können die Nieren bis zu 20 g Natrium- und Chloridionen problemlos ausscheiden. Wenn an einem Tag mehr als 20 g Kochsalz verzehrt werden, wird diese Menge innerhalb von 3-5 Tagen von den Nieren eliminiert. Da sowohl Natrium- als auch Chloridionen für unseren Organismus eine große Bedeutung haben, hat die Natur ein sehr feines Regulationssystem entwickelt, das den Wasser- und Elektrolyt-Haushalt unseres Körpers über weite Bereiche unabhängig von der aufgenommenen Salz- und Flüssigkeitsmenge konstant hält. Die Nieren sind in der Lage, einen Wasser- und/oder Elektrolytmangel relativ schnell auszugleichen, sowie einen Wasser- oder Salzüberschuß schnell zu beheben. Hendel und Ferreira behaupten, dass Natrium- und Chloridionen in Knochen und Gelenken re-kristallisieren und diese Kristalle rheumatische Erkrankungen auslösen. Es sind bislang keine Mechanismen bekannt, die diese Aussagen stützen würden. Aussage 3: Sowohl Jod als auch Fluor sind lebensnotwendige Nährstoffe, das heißt, der Körper ist auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Jod ist unter anderem für die Bildung von Schilddrüsenhormonen verantwortlich. Jodiertes Speisesalz enthält 15-25 mg Jodat pro kg Salz. Bei einer durchschnittlichen Salzaufnahme pro Tag von 6-8 g und der Annahme, dass alle verzehrten Lebensmittel und Speisen mit Jodsalz hergestellt wurden, entspricht dies täglich 90-200 µg Jod. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist für gesunde Erwachsene eine lebenslange Jodzufuhr von bis zu 1000 µg pro Tag gesundheitlich unbedenklich. Selbst bei Patienten mit autonomen, Schilddrüsenhormone produzierenden Bezirken der Schilddrüse ("heiße Knoten") ist die Jodmangelprophylaxe mit Jodsalz gesundheitlich unproblematisch. Fluor benötigt der Körper vor allem zum Aufbau von
Knochen und
Zähnen. Über die durchschnittliche Ernährung wird der
Bedarf an Fluor
in der Regel gedeckt. Trotzdem wird aufgrund der weiten Verbreitung von
Karies für deren Prophylaxe fluoridiertes Speisesalz (250 mg
Fluorid
pro kg) angeboten. In manchen Ländern wird außerdem
Trinkwasser
fluoridiert, Kinder bekommen häufig Fluoridtabletten und die
meisten
Zahnpasten sind mit Fluoriden versetzt. Aussage 4: Die toxische Grenze von Aluminium liegt bei einer Aufnahme von
5
g pro Tag. Die durchschnittliche tägliche Gesamtaufnahme von
Aluminium
liegt in Deutschland bei etwa 3-12 mg pro Tag, also nur einem Bruchteil
der toxischen Menge. Aussage 5: Zusätzlich zur normalen Ernährung soll nach Hendel
und Ferreira
täglich ein Teelöffel Sole (Kristallsalz mit Quellwasser
verdünnt)
eingenommen werden. Dadurch würden Schwermetalle und
Gefäßverkalkungen
aus dem menschlichen Körper geschwemmt. Aussage 6: Forschungen zu Schwingungen und Biophotonen sind in der
konservativen
Wissenschaft noch sehr umstritten. Ein Spezialist auf dem Gebiet der
Biophotonenforschung, Prof. Fritz-Albert Popp, konnte in seinen
Untersuchungen zwar reproduzierbare Unterschiede von Kochsalz- und
Kristallsalzlösungen nachweisen. Ob daraus allerdings die dem
Kristallsalz nachgesagten positiven Effekte abzuleiten sind, bleibt
unklar. Aussage 7: Der menschliche Organismus benötigt etwa 2,0 g Natriumchlorid täglich, um die Volumenverhältnisse im Körper aufrechterhalten zu können (vgl. Aussage 1) und die Gewebespannung zu gewährleisten. Bei der in Deutschland üblichen Ernährung wird dieser Wert immer erreicht, da vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln reichlich mit Salz gewürzt wird. Durch die körpereigene engmaschige Regulation (vgl. Aussage 2) kann auch ein erhöhter Kochsalzkonsum die Elektrolytkonzentrationen im Blut nicht erhöhen. Eine zusätzliche Aufnahme von Sole ist daher nicht notwendig, sondern stört eher den Wasserhaushalt und belastet den Stoffwechsel und die Nieren. Argument 8: Untersuchungen zur Bioverfügbarkeit von Calcium zeigen,
dass diese
speziell aus Mineralwasser der aus anderen Lebensmitteln
mengenmäßig
entspricht. Für andere Mineralstoffe (außer Magnesium und
Mangan) sind
uns keine Untersuchungen bekannt. Aufgrund der chemischen Form von
Mineralstoffen in Mineralwasser ist jedoch ebenfalls eine gute
Verfügbarkeit wahrscheinlich. Zusammenfassung: Besondere Wirkungen auf den Körper durch den Verzehr von
Kristallsalz aus dem Himalaya sind bislang nicht wissenschaftlich
belegt. Aus gesundheitlicher Sicht ist es daher keinesfalls
gerechtfertigt, "Natürliches Kristallsalz" dem gewöhnlichen
Kochsalz
vorzuziehen. Angesichts des vergleichbaren Gehalts an Natriumchlorid
sollten sowohl Kristallsalz als auch handelsübliches Speisesalz
nur
sparsam eingesetzt werden. Dipl. oec. troph. Anika Kühn/wf Quellen: ZDF-Ratgeber "WISO ermittelt" (TV-Sendung "WISO" vom 14.03.2005) Teure Würze aus dem Himalaya Quelle im Internet: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,2275027,00.html Das angeblich einzig wahre Himalayasalz - das sogenannte Hunza-Kristallsalz - gibt es im bayerischen Siegsdorf bei Peter Ferreira zu kaufen. Für den stattlichen Preis von 22 Euro pro Kilo bekommt man die angeblich heilenden und reinigenden Eigenschaften des Salzes. Die gleiche Menge Küchensalz aus dem Supermarkt kostet lediglich 50 Cent. Peter Ferreira erklärt, dass das normale Küchensalz gar kein Salz sei, sondern nur Natriumchlorid (NaCl). Ausschließlich Himalayasalz verdiene wirklich die Bezeichnung Salz. "Salz besteht in natürlichem Sinne aus mehr als nur Natriumchlorid. Chemisch-analytisch sind etwa 84 Elementen nachweisbar, von denen Natrium und Chlorid nur zwei sind", sagt Ferreira. Versprechungen in der Werbung Laut einem Werbevideo kann man angeblich "selbst Strahlungsverhältnisse mit nichts anderem als der kristallinen Struktur von Salz neutralisieren und vollständig verändern." Himalaya-Salz soll demnach auch gut für das Wohlbefinden sein, gegen Fußpilz und gegen Übergewicht helfen. WISO will es genau wissen und lässt das besondere Salz an der Technischen Universität Clausthal untersuchen. Der Mineraloge dort kann keine besonderen Energien im Salz nachweisen und auch keine 84 Elemente, sondern nur zehn. Außerdem entspricht der Anteil an Natriumchlorid nicht dem internationalen Standard für Speisesalz: Der müsste bei mindestens 97 Prozent liegen. Die untersuchten Proben enthalten etwa 94 bis 95 Prozent Natriumchlorid und etwa drei Prozent Polyhalit. Kein wirklicher Unterschied "Das Salz unterscheidet sich in seiner chemischen Zusammensetzung in keinster Weise von anderen natürlichen Steinsalzen. Gegenüber dem bekannten Küchensalz unterscheidet es sich nur dadurch, dass es mehr Verunreinigungen enthält", sagt Mineraloge Michael Siemann. Demnach ist Himalayasalz nichts weiter als Natursalz, das genauso gut aus einem deutschen Bergwerk stammen könnte. Aber angeblich kommt es ja aus dem Himalaya, genauer gesagt aus dem Karakorum-Gebirge in Pakistan. Beweisen kann der Hersteller das nicht. Weite Transportwege Der Pakistan-Kenner und Geograph Professor Matthias Winiger aus Bonn ist schon oft im Karakorum-Gebirge gewesen. Dass dort Salz abgebaut wird, ist ihm nie aufgefallen. Er weiß aber, woher das Himalaya-Salz wirklich kommt. Seinen Informationen nach stammt das Salz aus den SALT-Ranges, den weltgrößten Salzlagerstätten, die rund 300 Kilometer südlich des Himalaya und des Karakorum liegen. "Das Salz wird landesweit vermarktet und wird aus dem Tiefland in den Karakorum transportiert. Man kann es dort überall auf dem Markt kaufen", sagt Matthias Winiger. Auch für den wissenschaftlichen Leiter der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE), Dr. Helmut Oberritter, bietet Himalaya-Salz keine Vorteile: "Besondere Wirkungen auf den Körper durch Verzehr von Kristallsalz aus dem Himalaya sind wissenschaftlich nicht belegt." Kristallsalz in aller Munde, gesalzene Preise in allen Läden - und wer profitiert? von Walter von Holst Erschienen
im
Oktober 2002 in "ZeitGeist", Ausgabe 3/2002 Ein neues altes "Wundermittel" erobert den Markt. Es soll die Wirkung trendiger Alternativtherapeutika wie Tachyonen, Aloe Vera, Schwarzkümmel-und Teebaum-Öle, Pu-Erh- Tee, Mumijo und Heilerde in sich vereinen, ja sogar in den Schatten stellen: Kristall-Salz aus dem Himalaya. Die unkritische Euphorie allenthalben stimmte den Mineralienkenner und Autor dieses Beitrags schon früh misstrauisch. Im Zuge seiner Recherchen stieß er auf allerlei Unstimmigkeiten, die den aktuellen Salzboom in einem anderen Licht erscheinen lassen. Ausgelöst wurde der Boom von einem charismatischen Biophysiker namens Peter Ferreira. Seine atemberaubenden Vorträge rissen die Massen mit; der Tonbandmitschnitt seines weit über dreistündigen Monologs, von seinen Hörern begeistert kopiert und weitergereicht, wurde gar zum Mittelpunkt privater Hauskreise. Selbst Heilpraktikerschulen ließen sich anstecken und zeigten vor vollen Häusern Ferreiras Video "Wasser und Salz". Das gleichnamige Buch wurde in einer Gesamtauflage von 160.000 Exemplaren weit über die Gesundheitsszene hinaus zum Verkaufsschlager. Und, schier undenkbar, Salz wurde zur Mangelware. Natürlich nicht das handelsübliche Siede- und Kochsalz, sondern das "einzig echte und geprüfte Kristallsalz", jenes, das aus dem Himalaya stammen soll, dem gebenedeiten Boden, auf welchem allein es noch reine Salzvorkommen gäbe, die beinahe alle chemischen Elemente enthielten. Was machen Buch, Vortrag und Video so außergewöhnlich, dass sie einen derartigen Ansturm auf das "Kristallsalz" auszulösen vermochten? Eigentlich sind es altbekannte Inhalte in modernem Gewande: Herkömmliches Kochsalz wird raffiniert, d. h. industriell um alle fremden Bestandteile wie Mineralstoffe bereinigt. Dadurch kann es beim Konsumenten zu Mangelerscheinungen kommen. Kochsalz wird überdies mit zahlreichen E-Zusatzstoffen sowie dem umstrittenen Jod und Fluor versetzt. Die Beigabe von Aluminiumhydroxid als Rieselhilfe wird mit den immer häufiger auftretenden Nervenerkrankungen und Degenerationserscheinungen wie M. Parkinson und Multiple Sklerose in Verbindung gebracht. Naturbelassenes Salz wiederum findet auf unterschiedlichste Art medizinisch Einsatz: als Sole-Trinkkur zur Nahrungsergänzung, als Sole-Waschung bei Hautproblemen, als Salz- Hemd bei grippalen Infekten, als Salz-Wickel bei Gicht. Psoriasis-Kranke schätzen das Bad im Toten Meer und Asthma-Patienten den Aufenthalt im Salzstollen. Salzkristall-Leuchten haben sich bei Aufmerksamkeitsstörungen (ADS) bewährt. Unterstützenswerte Aufklärungsarbeit im Dienste des Allgemeinwohles, könnte man meinen. Auf den zweiten Blick enthüllt das gar zu gut aufgemachte Buch eigennützige Interessen, um enorme Absatzmärkte für das allein selig machende "Kristallsalz" zu erschließen sowie Werbung für ein Gütesiegel und eine Zeitschrift zu machen. Dies allein soll kein Kritikpunkt sein, sofern der Inhalt des Buches einer Überprüfung standhält. Doch genau daran krankt es. Sobald Ferreira auf Unterschiede bei naturbelassenen Salzen zu sprechen kommt und das Wörtchen "wissenschaftlich" strapaziert, verheddert er sich teils innerhalb einzelner Absätze in Widersprüche oder verschraubt sich in wahlkampfartige Unverständlichkeiten. Bedeutungsschwangere Wortspiele um "verunreinigtes" kristallines Steinsalz und um "reines", aber dennoch "biophysikalisch ganzheitlich" mit allen Elementen angereichertes Kristallsalz klingen zwar bedeutsam, stiften beim Leser und Hörer jedoch eher Verwirrung. Wichtige Ungereimtheiten sollen daher im Folgenden näher betrachtet werden. 1. Unsichere Herkunft Ferreiras Kristallsalz (jetzt wohl markenrechtlich geschützt als "Hunza-Kristallsalz") soll aus dem Himalaya, genauer gesagt aus dem Karakorum stammen, einem dem Himalaya vorgelagerten Faltengebirge. Dies ist nicht auszuschließen, jedoch eher unwahrscheinlich. Im Himalaya selbst dürfte es ohnehin keine abbauwürdigen Salzvorkommen geben. Der Grund: Der höchste Gebirgszug der Welt ist vulkanischen Ursprungs. (Salzgestein (Halit) dagegen ist ein Evaporationsgestein, welches sich durch Verdunstung von Meerwasser absetzte. Geologischer Druck hat – entgegen Ferreiras Aussagen in Vortrag und Buch – bei der Entstehung des Salzes oder der Einbindung von Fremdstoffen keine nennenswerte Funktion.) Diesem Umstand zufolge ist der Himalaya ein Salzmangelgebiet und seit Jahrhunderten auf Salzimporte angewiesen. Hauptlieferant ist die als Salt Range bekannte Region im Hügelland Nordpakistans. Dort wird ca. 70 % des weltweiten Bedarfs an Steinsalz abgebaut, ein vorzügliches naturbelassenes Speisesalz. Aufgrund seiner hohen Reinheit und Transparenz entstammt auch ein Großteil aller Salzlampen dortigen Minen. Spielt die Herkunft des Salzes überhaupt eine derart bedeutende Rolle? "Nein", meint der Dipl.-Mineraloge Bernhard Bruder, "es ist kein Unterschied zwischen so genanntem Himalaya-Salz und Steinsalz aus Pakistan nachweisbar, auch wenn das einigen nicht schmecken wird." Sein unabhängiges EPI-Institut (www.epigem.de) untersuchte über 40 Steinsalze aller Herren Länder und fand keine signifikanten Unterschiede in der chemischer Zusammensetzung, der kristalliner Ausbildung und dem Geschmack. 2. Fragwürdige chemische Zusammensetzung Mit dem Buch entsteht der Eindruck, in Ferreiras Kristallsalz seien 86 Elemente – wenn auch in geringen Mengen – enthalten. Ergibt diese Auflistung Sinn, wenn die meisten davon außerhalb der messtechnischen Nachweisbarkeitsgrenze liegen? Selbst mit modernsten Verfahren wie der Atomabsorptionsspektrometrie (Grenzwert: 0,01 ppm (parts per million)) und der Frequenzspektroskopie (Grenzwert: 0,001 ppm) würden bereits 44 der 86 Elemente entfallen. Interessant ist an dieser Stelle, dass der Mineraliengroßhandel "Zauberstein" bereits 1999 Kristallsalz polnischer und pakistanischer Provenienz hinsichtlich seiner chemischen Zusammensetzung vom Fresenius- Institut untersuchen ließ. Damals stellte sich überraschenderweise heraus, dass sowohl das eine als auch das andere Salz trotz unterscheidbarer Optik zu 98,2 % aus Natriumchlorid bestand. Von 17 vermuteten wurden in beiden Fällen lediglich sieben Mineralstoffe nachgewiesen. Übrigens würde sich Salz, das mit Radioaktivität in Berührung kommt, durch Beugung des Kristallgitters blau verfärben. Und genau dies wäre der Fall, wenn alle "84 natürlich im menschlichen Körper vorkommenden Elemente" tatsächlich im Salz vorhanden wären. 3. Ungeordnete Ordnungskräfte Eine weitere Untersuchung Ferreiras bezieht sich auf eine vermeintlich höhere natürliche Ordnungskraft des Himalaja-Salzes gegenüber anderen Salzen. Seine These: Je größer die Kristalle in einer abkühlenden Salzlösung, desto höher die energetische Ordnung. Tatsächlich liegt es in erster Linie an der Abkühlungsgeschwindigkeit, die bestimmt, wie viel Zeit bleibt, Kristalle auszubilden. Ohne eine präzise Temperaturkontrolle wäre jedes Testergebnis aussagelos. 4. Überzogene Wirkmechanismen "Aus metaphysischer Betrachtungsweise können wir in natürlichem Kristallsalz bestimmter geomantischer Vorkommen den Schlüssel zu universellem Bewusstsein finden", schreibt Ferreira in einem offenen Leserbrief vom 31.12.01. Er betont dabei den Einfluss spezieller geomantischer Reizzonen auf den "Informationsgehalt" seines Salzes. Er übersieht jedoch, dass ein Salzkristall kein Bergkristall ist. Bergkristalle können durch den piezo-elektrischen Effekt bekanntermaßen Schwingungsfrequenzen speichern, was z. B. in Quarzuhren genutzt wird. Diese Speichereigenschaft trifft jedoch in keiner Weise auf das Salz zu. Ganz im Gegenteil: Letzteres wird in der Steinheilkunde zur Neutralisierung und energetischen Reinigung eingesetzt. Gerade die auflösende Eigenschaft des Salzes ist Teil zahlloser Volksbräuche. 5. Zweifelhafte Gutachten Die Ausschließlichkeit, mit der das "echte" Kristallsalz aus dem Himalaya beschworen wird, ermuntert zu weiteren Nachforschungen. Wessen Salz wird hier beworben und verkauft? Die Adresse im Anhang des Buches verweist auf das Landkaufhaus Mayer, Siegsdorf, welches das Alleinvertriebsrecht für die Produkte des Herstellers Lichtkraft innehat. Diese Produkte werden geprüft und zertifiziert vom Institute of Biophysical Research in Teisendorf, dessen Direktor Peter Ferreira ist. Gleichzeitig ist er Inhaber der Firma Lichtkraft. Unter dem Briefkopf des Landkaufhauses findet die viel zitierte Wissenschaftlichkeit in einem "unabhängigen Forschungsbericht über die Eigenschaften der Salzkristall-Leuchten" Niederschlag. Das Copyright des Berichtes liegt bei obigem Institut, der Verfasser bleibt ungenannt. Auf demselben Dokument entdeckt der aufgeschlossene Leser sogleich die Preise für die Salzlampen. Im Text wimmelt es nur so von Rechtschreib- sowie logischen und grammatischen Fehlern. Einige Stilblüten: "Inwieweit eine Salzkristall Leuchte medizinischen Einsatz zur natürlichen Bestrahlung finden kann, ist durch notwendige Reihenuntersuchungennoch nicht durchgeführt worden" oder " ... da der Überschuss an negativen Ionen als wissenschaftlich geringfügig zu bezeichnen ist." 6. Abgehobene Preisgestaltung "Himalaya-Salz" wird in Bioläden und Reformhäusern zu Preisen von 17–23 € je kg gehandelt. Ein Flashback aus jener Zeit, als um Salzvorkommen und -handelswege Kriege geführt und Salze als "weißes Gold" geadelt wurden. Liegt das von Ferreira untersuchte Salzvorkommen wider Erwarten tatsächlich im unzugänglichen Karakorumgebirge, mag sein Preis, in Anbetracht der Forschungen und Investitionen, durchaus gerechtfertigt sein. Alle anderen so genannten "Himalaya-Salze" sind jedoch grotesk überteuert. Der Gipfel der kuriosen Marktlage: Erstmals wird Bruch von Salzlampen per kg teurer verkauft als die fertig montierte Salzkristall-Leuchte! Unbestätigten Aussagen zufolge soll sich Ferreira inzwischen mit seiner Co-Autorin, der Ärztin Barbara Hendel, überworfen haben. Hendel wurde, als sich Ferreira im Dezember 2001 aus Enttäuschung über die Vermarktungsstrategie seiner Kristallsalzidee zurückgezogen hatte, neue Präsidentin des Fördervereins "Wasser und Salz" (geschätzte Mitgliederzahl: 15.000). In dieser Funktion habe sie gegen den Willen Ferreiras ein Gütesiegel für Kristallsalz eingeführt. Die Prüfkriterien entsprächen jedoch nicht denjenigen ihres gemeinsamen Buches "Wasser und Salz", schreibt Ferreira in seinem letzten Rundschreiben vom 31.08.02. Zudem habe der Verleger des Buches, im übrigen Hendels Lebenspartner, dieses unautorisiert mit Hinweis auf das Gütesiegel nachgedruckt und vertrieben. Insgesamt stünden, so Ferreira weiter, Lizenzgebühren in sechsstelliger Höhe im Raum. Ein weiteres trauriges Kapitel monetär versalzenen Idealismus? Literaturangaben: Kurz nach erscheinen des Artikels wurde eine einstweilige Verfügung angestrengt, die folgende Korrekturen notwendig macht: Der öffentliche Brief, auf den sich manche Textpassagen beziehen, wurde per einstweiliger Verfügung verboten. Frau Barbara Hendel, Herr Heisler und Herr Peter Ferreira haben ihre Meinungsverschiedenheiten ausgeräumt und vertragen sich wieder, das heißt auch, daß der Salz-Klassiker Wasser und Salz wieder neu aufgelegt wird. Die Gesamtauflage beträgt nach Angaben Heislers nur 140.000, nicht 160.000 Exemplare, der Förderverein Wasser und Salz hat nicht wie Ferreira schätzte, 15.000 Mitglieder, sondern nur ca.200.Unwidersprochen bleibt , daß die Herkunft der sog. Himalaya-Salze nicht das Karakorum- oder Himalaya-Gebirge ist, sondern dieSalt Range südlich von Islamabad.
Pseudowissenschaft vom „Kristallsalz“ kritisch beleuchtet von Nico Böer Quelle
im Internet:
http://www.marisol.de/i15-9anews.htm 1. „Kristallsalz“ kritisch beleuchtet Falsch: „Kristallsalz ist das Salz der Urmeere“ Genau – und geologisch – genommen bezeichnet man als „Urmeer“ das Meer, das den hypotetischen Urkontinent „Pangäa“ umschloss, bevor die Kontinentaldrift nach dem gängigen Modell der Plattentektonik von Alfred Wegener die einzelnen Kontinente und Meere hervorbrachte (und immer noch hervorbringt). Die Salzlagerstätten sind dagegen alle (!) jüngeren Datums. Sie sind maximal „nur“ 225 bis 275 Millionen Jahre alt und sind damit frühestens dem Perm (Zechstein-Zeitalter) zuzurechnen. Aber sei´s drum: Selbst wenn man den Urmeer-Begriff gelten lässt, lässt sich die Behauptung, in den „Halit-Lagerstätten“ fände sich die gleiche Zusammensetzung der Elemente wie im ehemaligen (Ur)Meerwasser, leicht widerlegen: Falsch: „Kristallsalz hat die gleiche Elementzusammensetzung wie das Urmeer“ Der von den Kristallsalzjüngern so gepriesene „Halit“ ist nichts anderes als das wohlbekannte Steinsalz: kristallines Natriumchlorid von mehr oder weniger großer Reinheit. Diese Kristallbildung – im Unterschied zu der in Lösung ablaufenden Meersalz-Kristallisation – ist das Ergebnis gesteinsbildender Prozesse, die über Jahrmillionen unter hohem geomechanischem Druck abgelaufen sind. Hierbei findet durch Umkristallisation des ursprünglich aus dem „Urmeer“ stammenden Stoffgemenges eine allmähliche Trennung der Elemente statt. Bei der Eindunstung eines Meeres setzen sich aus dem ursprünglichen Gemenge zunächst die schlechter löslichen, dann die leichter löslichen Salze ab und bilden eigene Lagerstätten – in dieser Reihenfolge nacheinander z.B. Kalk (Calciumcarbonate, CaCO3)), Gips (hydratisierte Calciumsulfate, Ca(SO4) ·2 H20), Anhydrit (Calciumsulfat, Ca(SO4)), Steinsalz (NaCl) und Kalisalz (KCl). Letzteres enthält häufig Beimengungen von Magnesiumchlorid (MgCl), die zu der bekannten starken Wasseranziehung führt (hygroskopisches Verhalten). Dieser Auftrennungsprozess lässt sich schön beobachten am Toten Meer, das ein (in diesem Sinne lebendiges) Beispiel für eine in Entstehung begriffene Kalisalzlagerstätte darstellt. Auf Grund dieser geophysikalischen Tatsachen ist es zwar nicht völlig ausgeschlosssen, aber höchst unwahrscheinlich, dass der als „Kristallsalz“ vermarktete Halit einen der natürlichen Zusammensetzung des Meerwassers entsprechenden Gehalt an Mineralien und Spurenelementen enthält. Noch einmal: Der Halit ist das Ergebnis eines auftrennenden geomechanischen Prozesses und zeichnet sich per definitionem eben dadurch aus, dass er aus Natriumchlorid gebildet wird. Falsch: Der geringere Natriumchloridgehalt ist auf Spurenelemente zurückzuführen. Über Jahrmillionen stattfindende Verunreinigungen der Steinsalzlagerstätten sind häufig, z.B. durch die erwähnten anderen gesteinsbildenden Salze. Dies hat aber mitnichten etwas mit den Spurenelementen des Meerwassers zu tun, auch wenn dies die „Kristallsalz“-Kampagne von Peter Ferreira suggeriert. Nachlesen lassen sich all diese Tatsachen in vielen populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen (z.B. Steinbachs Naturführer „Mineralien“ etc.), die bei höherem Wahrheitsgehalt jedoch leider einen geringeren Verkaufserfolg aufweisen als das pseudowissenschaftliche Werk „Wasser und Salz“ von Ferreira und Co-Autorin Barbara Hendel. Verunreinigt sind die Salzlagerstätten aber bei weitem nicht nur durch so unschädliche Verbindungen wie Kalk oder Gips. Häufig begleiten auch gesundheitsgefährdende Beimengungen die Halit-Lagerstätten. Es finden sich unter anderem Erdöl, kosmische Stäube (aus Meteoriteneinschlägen) und hochgiftige Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Arsen. (In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass „Umweltverschmutzung“ keineswegs immer von Menschenhand allein stammen muss: Die Natur hält gerade in Schichten der Erde, die dem Menschen für gewöhnlich nicht zugänglich sind, so manches Giftlein bereit.) Für die Gewinnung von Steinsalz macht man sich zunutze, dass das NaCl leichter in Lösung geht als die Beimengungen (das KCl liegt für gewöhnlich ohnehin woanders). Pumpt man also Wasser in eine NaCl-führende Schicht, löst sich als erstes das Natriumchlorid, während die Verunreinigungen zurückbleiben. Anschließend wird die so entstandene gesättigte Sole nur noch eingedampft – und fertig ist das Koch- oder Siedesalz mit einem Natriumchloridgehalt von 99,9 Prozent, sofern es nicht noch mit Rieselmitteln und künstlichem Jod versetzt wird. Nachweis fehlt: „Kristallsalz ist gesund.“ Halten wir fest: Nur die wenigsten Salzlagerstätten weltweit führen Steinsalz in einer Reinheit, die Raffination überflüssig macht. Erfordern schon die unschädlichen Beimengungen eine Reinigung des abgebauten Steinsalzes, so erst recht die giftigen Verunreinigungen. Selbst wenn der als „Kristallsalz“ gepriesene Halit aus (sehr seltenen) reinen NaCl-Lagerstätten käme, bleiben diejenigen, die ihn als teures Gesundheitselixier vermarkten, den Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit schuldig: Es kursiert einzig ein „zusammenfassendes Analyse-Zertifikat“, datiert auf Juni 2001. Es stammt vom „Institute of biophysical research“ mit Sitz in Las Vegas, USA. Der Vertreter dieses ebenso unauffindbaren wie mit falschem Englisch behafteten Scheininstituts („of“ statt „for“) für den deutschsprachigen Raum ist Kristallsalz-Guru Peter Ferreira selbst, der im oberbayerischen Teisendorf einen ebenso inexistenten deutschen Ableger zu betreiben vorgibt. Ständige und
unabhängige wissenschaftliche
Analysen von Gehalt und Zusammensetzung der chemischen Elemente?
Untersuchung
auf giftige und gesundheitsgefährdende Beimengungen wie
Schwermetallverbindungen
und Erdölspuren etc.? Herkunftsnachweis? Fehlanzeige auf der
ganzen
Linie. 2. Was schon die Römer und Griechen wussten Warum also sollte man Steinsalz einem natürlichen Meersalz vorziehen, zumal wenn dieses nicht nur mit allen nötigen Nachweisen nebst Zertifizierung aufwarten kann, sondern im besten Sinne ganzheitlich gewonnen wird und auch noch besser schmeckt? Das war schon in der Antike bekannt: Schon die „Alten“ (so benannt bei Plinius.d.Ä. in seiner „historia naturalis“, Band 31) unterschieden vielerlei Sorten von „künstlichem Salz“, womit sie durch Menschenhand in Prozessen kontrollierter Aufkonzentrierung gewonnenes Meersalz meinten – im Gegensatz zum „gemeinen Salz“ aus Bergwerken. Auf 20 Seiten berichtet Plinius von zwölf Meersalzqualitäten unterschiedlicher Herkunft zur Behandlung verschiedenenster Gebrechen und geht auch auf das bereits damals hoch geschätzte „flos salis“, die Salzblüte oder „fleur de sel“, ein – sowie auf gängige Methoden zur Täuschung: So wurde damals Fleur de Sel schon mit zerriebenen Ziegelsteinen rot eingefärbt. (Heute bedient man sich hierzu anderer Mittel, siehe Text „Die Röte der Blume“ auf dieser Site .) In der Antike wurde der Begriff Salz sinnbildich für geistreiche Reden und Einfälle verwendet. Die Griechen nannten kluge und scharfe Ansprachen „hals“, die Römer bezeichneten mit „sales“ gewitzte Reden. Das Lateinische „salsus“ (gesalzen) bedeutete auch witzig und „insalsus“ (ungesalzen) soviel wie dumm. „Sie haben Salz und Anmut“, heißt es bei Catull (84-54 v.Chr.) und Cicero (106-43 v.Chr.) schrieb über einen hervorragenden Staatsmann: „Er übertraf alle anderen an Salz und Witzreden.“ Dass dem Meersalz aufgrund seiner
geschmacklichen
Qualitäten schon immer der Vorzug gegeben wurde, ist geschichtlich
belegt: Die Monopolisten der Vorgeschichte in Sachen Salz, mussten
ihren
Laden in Hallstatt leider dicht machen, nachdem die Römer mit dem
Meersalz ihrer in Latium gelegenen Salinen, die sie den Etruskern
abgeknöpft
hatten, den Markt erobert hatten. Noch Jahrtausende später war es
gängige Praxis, das gewonnene, gereinigte und raffinierte
Steinsalz
(„Kochsalz“, 99,9 Prozent NaCl) durch Zugabe von
naturbelassenem
Meersalz
geschmacklich zu verbessern, so z.B. bis in die 60er Jahre hinein in
der
Saline Bad Sooden-Allendorf. 3. Von Kühen und Menschen Kühen brauche ich übrigens all dies nicht zu erzählen: Die haben das konventionelle Viehsalz, dem künstlich Magnesium, Kalium und Spurenelemente zugesetzt werden, nicht mehr angerührt, als zwischen diesem und naturbelassenem, unraffinierten Meersalz wählen durften. Im Vertrauen auf die Urteilsfähigkeit seines Viehs und an dessen Wohlergehen interessiert, orderte der Besitzer nach dieser ungewöhnlichen Geschmacksprobe eine komplette Lasterladung mit 24 Tonnen. Menschen sind dagegen bereit,
für
ein als „Kristallsalz“ geschickt auf der Esoterikschiene
positioniertes
Steinsalz 20 Euro pro Kilo zu zahlen. Und was so viel kostet, muss ja
schmecken,
oder? Bei einem Weltmarktpreis von drei Pfennig pro Kilo möchten
wir
doch sehr bezweifeln, dass die „Kristallsalz“-Importeure
den
Produzenten
in Pakistan freiwillig mehr bezahlen, ganz zu schweigen von dem was die
Arbeiter dort verdienen und dass für den Abbau oft Kinder
eingesetzt
werden etc.pp. Prophylaktisch hat Peter Ferreira schon mal
erklärt,
sein Autorenhonorar für ein Kinderhilfsprojekt in Pakistan zur
Verfügung
zu stellen. Weder ist über die Existenz des Honorars noch
über
die des Projekts etwas bekannt, dafür immerhin über die des
Herrn
Ferreira: Nach Recherchen des Magazins „Focus“ befindet er
sich
gegenwärtig
zur Neuordnung der Institutsgeschäfte auf den Fidschi-Inseln. Dort
kennt man allerdings weder Meer- noch Steinsalz: Stattdessen wird das
Pazifikwasser
direkt in den Topf gekippt. Wissenschaftliche Beratung:
MARISOL-Mitteilung vom 15.09.2003 Das Wort hat Frau Ferreira Kristallsalz: endlich eine Reaktion Quelle im
Internet:
http://www.marisol.de/i15-28news.htm
Kein Kommentar, dafür ein Hinweis zu den Doppelblindstudien aus Graz: Die würden uns in der Tat interessieren, von der Fragestellung über das Studiendesign bis zu den Erkenntissen. Uns liegen ebenfalls an der Universität Graz durchgeführte Kristallsalz-Analysen vor, die wissenschaftlich weder aussagekräftig noch haltbar sind. Bereits an der Technischen Universität Graz sieht man die Dinge kritischer, aber dies führt hier zu weit, denn über Glaubensfragen lässt sich bekanntlich lange streiten.
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