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xxxAmelotatismusxxx

- von Griechisch: a ("kein" bzw. "nicht") und melos ("Glied") -
bezeichnet in der Fachsprache die besondere Vorliebe für Sexual- bzw. Lebenspartner,
denen Gliedmaßen fehlen oder die eine andere körperliche Behinderungen haben.

Eine erläuternde Bildergalerie


Bereits in der bildenden Kunst der Antike finden sich erotische Darstellungen verstümmelter, zumeist weiblicher Körper, die die Vermutung nahelegen, dass es sich bei der hier besprochenen sexuellen Neigung nicht ausschließlich um ein Phänomen der Neuzeit handelt.

Auch in der Welt der Sagen und Mythen begegnet uns seit Jahrhunderten die erotisierte Schilderung einer beinlosen Frau, die ihre Behinderung mittels einer Schwimmprothese auszugleichen versteht.

Ein Hinweis auf die enorme Verbreitung dieses Motivs ist die an das jeweilige kulturelle Umfeld angepasste Darstellung unterschiedlichster Frauentypen. Auffallend ist hierbei das Vorhandensein verschiedener Konfektionsgrößen in der Prothetik.

Solcherlei Viefalt finden wir auch in den Neigungen der Amelotatisten. Welche Art von Behinderung, Amputation oder Verstümmelung in welchem Ausmaß als reizvoll empfunden wird, entscheiden ganz allein die persönlichen Vorlieben, und derer gibt es unendlich viele.

Die "Traumfrau im Eigenbau" hat sich glücklicherweise bis heute kaum durchgesetzt. 
 
Lediglich die als Magie- und Zaubershows verschleierten Amelotatisten-Programme bieten ihrem Publikum derzeit noch zersägte Jungfrauen und Frauen ohne Unterleib.


Für's "stille Kämmerlein" hält der Erotikhandel schließlich Spielzeuge für jeden Geschmack bereit, angefangen von der "Little-Amputee"-Sexpuppe (mit und ohne Ersatzbeine) bis hin zum vollamputierten weiblichen Geschlechtsteil (Atrappe mit verstellbarem Vibrator)..



Wichtiger Hinweis für Betroffene, Behinderte und andere Begriffsstutzige:
Diese Seite ist nicht frei von Satire!




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